Warum PRODITY PIM
entstanden ist
PRODITY PIM ist nicht aus einer theoretischen Produktidee heraus entstanden, sondern aus wiederkehrenden Problemen in der täglichen Projektarbeit. In zahlreichen Kunden- und Eigenprojekten – insbesondere bei Verkaufsunterlagen und VK-Blättern – zeigte sich ein strukturelles Defizit im Umgang mit Produktdaten: Mehrsprachige Inhalte waren inkonsistent, schwer kontrollierbar und kaum nachhaltig pflegbar.
Produktbezeichnungen, Labels und technische Angaben unterschieden sich je nach Ausgabekanal. Inhalte wurden für Website, Verkaufsunterlagen und InDesign-Daten separat gepflegt, kopiert und neu angelegt. Was zunächst pragmatisch wirkte, führte unweigerlich zu Abweichungen. Konsistenz war kein Zustand mehr, sondern ein Zufall.
Besonders kritisch wurde dies in der Print-Produktion. InDesign-Daten sind präzise, final und oft zeitkritisch. Wenn mehrsprachige Inhalte dort nicht eindeutig, aktuell und zentral verfügbar sind, entstehen Korrekturschleifen – viele davon vermeidbar. Selbst kleine Änderungen führten zu unverhältnismäßigem Aufwand. Qualität ließ sich nur noch durch manuelle Kontrolle absichern.
Es gab bereits etablierte Premium-PIM-Systeme am Markt (z. B. Pimcore). Diese Lösungen sind leistungsfähig, verfolgen jedoch primär einen Online- und E-Commerce-Fokus. Für den konkreten Bedarf – saubere Mehrsprachigkeit in Kombination mit einer direkten InDesign-Anbindung – boten sie keine praxistaugliche Antwort. Workarounds ersetzten Prozesse, Abhängigkeiten nahmen zu.
Der entscheidende Punkt war erreicht, als klar wurde:
So lassen sich professionelle Projekte weder effizient noch nachhaltig umsetzen.
PRODITY PIM wurde entwickelt, um genau dieses Problem zu lösen. Mit einem klaren Ziel: Produktdaten zentralisieren, Mehrsprachigkeit kontrollierbar machen und Print-Produktion konsequent mitdenken. Dabei standen von Anfang an nicht Feature-Listen im Vordergrund, sondern zwei grundlegende Prinzipien: Klarheit und Erweiterbarkeit.
Bewusst wurde kein überladenes Enterprise-PIM gebaut und kein theoretisches Framework ohne Praxisbezug. PRODITY PIM ist ein Werkzeug, entstanden aus realen Anforderungen – für reale Projekte.
PRODITY PIM
Zentrale Produktdatenverwaltung
ohne Umwege
PRODITY PIM ist ein modernes, webbasiertes Product Information Management System, das als Single Source of Truth für alle Produktinformationen dient. Es bündelt Daten, Texte, Attribute und Medien an einem zentralen Ort und stellt sie konsistent für unterschiedlichste Ausgabekanäle bereit – von Website und E-Commerce bis hin zu Print und InDesign.
Der Fokus liegt nicht auf maximaler Komplexität, sondern auf sauberer Struktur, klaren Prozessen und zuverlässiger Wiederverwendbarkeit von Inhalten.
Bild Dashboard
Für wen PRODITY PIM
gemacht ist
PRODITY PIM richtet sich an Teams und Organisationen, die professionell mit Produktdaten arbeiten:
Hersteller und Marken, die umfangreiche Produktkataloge pflegen
Agenturen, die Produktdaten mehrerer Kunden verwalten
Marketing-Teams, die konsistente Inhalte für Print und Digital benötigen
E-Commerce-Teams, die verlässliche Daten über alle Kanäle hinweg erwarten
Gerade in B2B-Umfeldern, technischen Branchen und international ausgerichteten Projekten zeigt sich der Nutzen besonders deutlich.
Sprachen anlegen
Saubere Mehrsprachigkeit
als Fundament
Mehrsprachigkeit ist in PRODITY PIM kein Zusatzfeature, sondern ein zentrales Architekturprinzip. Alle relevanten Inhalte – Namen, Beschreibungen, Attribute – sind konsequent mehrsprachig aufgebaut. Sprachen lassen sich pro Kunde konfigurieren, Fallbacks sind klar definiert, Übersetzungen eindeutig zugeordnet.
Das Ergebnis:
Keine widersprüchlichen Begriffe mehr, keine doppelt gepflegten Texte, keine Unsicherheit darüber, welche Version „die richtige“ ist.
Das PRODITY PIM InDesign Plugin –
der direkte Weg in die Produktion
Viele PIM-Systeme enden dort, wo es in der Praxis erst richtig teuer wird: im Layout und in der Druckvorstufe. Genau an dieser Stelle setzt das PRODITY InDesign Plugin an.
Das Plugin ist über Adobe Exchange verfügbar und bringt PRODITY PIM als Datenquelle direkt in den InDesign-Workflow. Download: exchange.adobe.com
InDesign Plugin
Warum ein Plugin
entscheidend ist
In der Realität werden Print-Unterlagen selten „einmal gebaut und nie wieder angefasst“. Sie werden laufend korrigiert, erweitert, übersetzt und aktualisiert. Wenn Produktdaten nicht direkt und konsistent ins Layout gelangen, entstehen typische Probleme:
Inhalte werden kopiert statt referenziert
Änderungen werden vergessen oder unterschiedlich umgesetzt
Mehrsprachigkeit wird zur manuellen Fleißarbeit
Korrekturen verursachen unnötige Schleifen und Kosten
Ein Plugin schafft hier den entscheidenden Vorteil: Die Layout-Produktion arbeitet mit zentralen, kontrollierten Daten – nicht mit Kopien.
Was das in der Praxis bringt
Konsistente Labels und Bezeichnungen über alle Sprachen hinweg
Schnellere Aktualisierungen bei kleinen Änderungen (ohne Copy-Paste-Ketten)
Weniger Korrekturschleifen, weil die Quelle eindeutig ist
Skalierbarkeit: VK-Blätter, Broschüren, Datenblätter – auch bei wachsenden Sortimenten
Attribute Übersicht
Der Kern: Datenfluss
statt Datenkopie
Das Ziel ist nicht „Automatisierung um jeden Preis“, sondern Kontrolle:
PRODITY PIM verwaltet die Wahrheit (Texte, Attribute, Varianten, Medien).
InDesign nutzt diese Inhalte in der Produktion, ohne dass Redundanzen entstehen.
Änderungen werden nachvollziehbar und sauber in einem System gepflegt.
Flexible Produktmodelle
statt starrer Datenbanken
Produkte unterscheiden sich. Kategorien unterscheiden sich. Anforderungen ändern sich.
PRODITY PIM trägt dem Rechnung durch dynamische Attribute, die ohne Datenbankänderungen erweitert werden können.
Text-, Zahlen-, Boolean- und Select-Attribute
Kategorienabhängige Attribut-Sets
Varianten mit individuellen Überschreibungen
Einheitliche Darstellung über alle Kanäle
So bleibt das System flexibel, ohne an Struktur zu verlieren.
Produkt Blaupause anlegen
Produkt Übersicht
Attribute festlegen für Blaupausen, Mehrsprachig
Multi-Tenancy und
klare Verantwortlichkeiten
Für Agenturen und Dienstleister ist die strikte Mandantentrennung essenziell.PRODITY PIM ist von Grund auf als Multi-Tenant-System konzipiert:
Klare Trennung von Kunden, Produkten und Benutzern
Rollen- und Rechtekonzepte statt pauschaler Zugriffe
Nachvollziehbare Änderungen durch Activity-Logs
Das schafft Sicherheit, Transparenz und Vertrauen – intern wie extern.
User Management
API-First statt Insellösung
PRODITY PIM ist kein geschlossenes System. Eine vollständige REST-API ermöglicht die Anbindung externer Anwendungen – vom InDesign-Plugin über Websites bis hin zu Shops und Drittsystemen.
Produktdaten werden nicht kopiert, sondern bereitgestellt.
Das reduziert Redundanzen und verhindert Inkonsistenzen.
Produktbilder Management
Produkt bearbeiten
HTML und PDF Vorschau erstellen
Bewusste Reduktion statt Feature-Overkill
PRODITY PIM verfolgt eine klare Haltung:
Nicht alles, was möglich ist, ist sinnvoll.
Kein überladenes Enterprise-System
Kein theoretisches Framework ohne Praxisbezug
Keine unnötigen Abhängigkeiten
Stattdessen: ein fokussiertes Werkzeug für strukturierte Produktdaten, das mit den Anforderungen wächst.
Fazit
PRODITY PIM ist aus einem realen Problem entstanden – und genau dort liegt seine Stärke. Es bringt Ordnung in komplexe Produktdaten, macht Mehrsprachigkeit beherrschbar und verbindet digitale und gedruckte Ausgabekanäle auf saubere Weise.
Wer Produktdaten nicht nur verwalten, sondern kontrollieren will, findet in PRODITY PIM eine solide, durchdachte Grundlage für nachhaltiges Produktdatenmanagement – inklusive des entscheidenden Bausteins für die Praxis: dem direkten Weg nach InDesign.